

Hier geht es um den Prozess der Produktion elektrischer Energie: Vom Wasser-Sammelbecken über die in den Berg getriebenen Stollen und die verschiedensten technischen Einrichtungen bis hin zum Wasserkraftwerk am Ende des Lehrpfads.
Der Staumauer ist 39 Meter hoch, die Mauerkrone misst 99 Meter. Durch das Bauwerk wurde bergwärts ein weites Gelände überflutet; der somit gestaute Wasservorrat beträgt etwa 250'000 Kubikmeter.
Anders als es oft geschieht, hat der Eingriff in die Natur das Gebiet nicht verwüstet. Er hat im Gegenteil eine stimmungsvolle Landschaft geschaffen, deren Reiz man besonders geniesst, wenn der umgebende Wald sich auf der Wasseroberfläche spiegelt.
Höhenprofil
Wanderzeit
3 Stunden 30 Minuten







Nun folgen wir auf der linken Talseite der engen Flussschlucht und nehmen die einzige Steigung der Route in Angriff. Oben auf der Alp Monti di Stagno angelangt werden wir für unsere Mühe entschädigt. Unten erstreckt sich vom Fusse des Berges bis zum Zipfel des Lago Maggiore die Piano di Magadino, umgeben von Gipfeln wie von Zacken einer Krone: der Gaggio, die Cima dell’Uomo, der Madone, der Pizzo Vogorno und weit hinten zur Linke majestätisch der Monte Rosa.
Im Bergesinnern unter den Füssen des Wanderers verläuft der Zufuhrstollen, der das Wasser zu den Turbinen leitet. Sein Lauf durchquert die Täler Valle di Scarnò und Valle di Scertara, führt zur gleichnamigen Alp (Monti di Scertara) und überschreitet dank einer Überbrückung in Form eines Wasserkanals das Tal Valle di Verona, um schliesslich zum Festungsturm der Ortschaft «Al Pian di Bur» zu gelangen.
Hier überschneidet er sich mit der Wanderroute zu den «Fortini della fame» (Hungertürme).
Nach der Brücke über die Morobbia (genannt «Ponte Vecchio») führt uns eine Gasse durch den Dorfkern von Giubiasco. Dem Flusslauf folgend gelangen wir zum Elektrizitätswerk.
Wenn das Werk in Betrieb ist, schafft das aus den Turbinen austretende Wasser eindrückliche Wirbel, die sich langsam talwärts verlieren.
Dies ist der Abschluss eines Zyklus, an dessen Ende das Wasser im Fluss Ticino mündet.
Routenvorschau:
