Etappe 3
Die Wasserfassung der Valmaggina
Schon bei der alten Anlage wurde der Wildbach Valmaggina, ein linker Nebenfluss der Morobbia, zur Elektrizitätsgewinnung benutzt, womit die Wassermenge bedeutend erhöht werden konnte. Heute wird das Wasser der Valmaggina weiter bergaufwärts, nämlich um 663 Meter hoch, mit einer Fassung im Flussbett entnommen und erreicht den Zufuhrstollen durch einen 70 Meter langen, in den Fels getriebenen schiefen Schacht.
Die Wasserfassung ist mit einer unterirdischen Sandfang-Kammer verbunden, die dank einem einfachen, aber ausgeklügelten hydraulischen System (das heute fernbedient wird) es verhindert, dass Sand und Kies in die Leitungen hineindringen. Aufgrund von gefährlichen Stellen auf dem Weg sind diese Einrichtungen dem Publikum nicht zugänglich.
Die Einrichtungen der alten Wasserfassung. In der Mitte das Gitter.
Flächenmessung der alten Wasserfassung und des Verbindungsstollens gemäss dem ursprünglichen Projekt. Das Wasser wurde teilweise durch ein Absperrbauwerk aus Gesteinsmasse (1) umgeleitet, um dann in einen 128 Meter langen Stollen (2) zu fliessen, der zum Hauptstollen (3) führte. Die Verbindung konnte durch einen Ablassstollen mit Schleuse unterbrochen werden (4).